Biografie
Mauro Baldi wurde am 31. Januar 1954 in Reggio Emilia geboren. Seine Laufbahn begann 1972 im Rallyesport, 1975 wechselte er in den Rundstreckensport und fuhr im italienischen Renault-5-Cup. Später stieg er in die Formel 3 auf, gewann den Formel-3-Grand-Prix von Monaco und 1981 mit acht Siegen die Formel-3-Europameisterschaft.
In der Formel 1 war Baldi von 1982 bis 1985 aktiv. 1982 fuhr er für Arrows, 1983 für Alfa Romeo, und in den beiden folgenden Jahren für Spirit. Insgesamt wurde er 41 Mal gemeldet und startete in 36 Rennen. 1983 wurde er in Zandvoort Fünfter und belegte in jenem Jahr den 16. Rang der Weltmeisterschaft. Siege, Podestplätze und Pole-Positions gelangen ihm nicht.
Im Langstreckensport steuerte Baldi 1986 einen Porsche 956 des Teams von Richard Lloyd. Ab 1988 war er für Sauber-Mercedes am Start und gewann 1990 gemeinsam mit Jean-Louis Schlesser die Sportwagen-Weltmeisterschaft. 1991 und 1992 fuhr er für Peugeot. 1994 siegte er bei den 24 Stunden von Le Mans im Dauer 962 Le Mans, einem modifizierten Porsche 962, zusammen mit Yannick Dalmas und Hurley Haywood. 1998 gewann er die 12 Stunden von Sebring mit Arie Luyendyk und Didier Theys. Zudem siegte er 1998 und 2002 bei den 24 Stunden von Daytona. Mit dem Sebring-Erfolg vervollständigte er 1998 die inoffizielle Triple Crown des Langstreckensports.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.