Biografie
Logan Sargeant, geboren am 31. Dezember 2000 in Fort Lauderdale, Florida, begann 2008 mit dem Kartsport. Später zog er mit seiner Familie nach Europa und startete dort unter anderem beim Finale des ROK Cup International und in der WSK Euro Series. 2015 gewann er die CIK-FIA-Weltmeisterschaft der Klasse KFJ, 2016 den WSK Champions Cup in der OK-Klasse.
Im Formelsport wurde er im Winter 2016/17 mit Motopark Zweiter der Formel 4 UAE hinter seinem Teamkollegen Jonathan Aberdein. 2017 wurde er mit Carlin Dritter der britischen Formel 4 mit zwei Siegen. 2018 belegte er mit R-ace GP den vierten Platz im Formel-Renault-Eurocup und gewann drei Rennen. In der FIA-Formel-3 wurde er 2019 mit Carlin 19. und 2020 mit Prema Dritter, einen Punkt hinter Théo Pourchaire. 2021 folgte mit Charouz Racing System Rang sieben und ein Sieg in Sotschi. 2022 wurde er mit Carlin Vierter der Formel 2 und gewann zwei Rennen. Ab Oktober 2021 gehörte er der Williams Driver Academy an.
Bei Williams saß er erstmals 2022 beim Großen Preis der USA in einem Freien Training. 2023 wurde er an der Seite von Alex Albon Stammfahrer und belegte bei seinem Debüt beim Großen Preis von Bahrain Rang zwölf. Beim Großen Preis der USA kam er zunächst als Zwölfter ins Ziel und rückte nach den Disqualifikationen von Lewis Hamilton und Charles Leclerc auf Platz zehn vor. Das war sein einziger WM-Punkt und machte ihn zum ersten Amerikaner, der seit Michael Andretti beim Großen Preis von Italien 1993 wieder punktete. Er beendete die Saison als 21. der Fahrerwertung. Beim Großen Preis von Las Vegas startete er von Platz sechs.
2024 blieb er bei Williams. Beim Großen Preis von Australien verzichtete er auf den Start, damit Albon sein Chassis nutzen konnte. Beim Großen Preis von Großbritannien wurde er Elfter. Nach dem Großen Preis der Niederlande wurde er durch Franco Colapinto ersetzt und kam auf Rang 23 der Gesamtwertung. Insgesamt bestritt er 36 Rennen, ohne auf das Podium zu kommen.
Im Oktober 2024 absolvierte er einen Test im IndyCar mit Meyer Shank Racing. 2025 kehrte er mit PR1/Mathiasen Motorsports in der LMP2-Klasse in den Sportwagensport zurück, das Team wurde beim Petit Le Mans Vierter. Für 2026 wurden seine Starts bei den 24 Stunden von Daytona mit Era Motorsport und in der Langstrecken-Weltmeisterschaft mit Proton Competition bestätigt.
Quelle: Wikipedia, „Logan Sargeant“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2024
SAR : ALBStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.