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Hotlap Delta
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WM-Stand
SurteesFIN · Jahrgang 1943

Leo
Kinnunen

Rennen von 1974 bis 1974

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8Gefahrene Runden
32Kilometer
0Grand Slams
0Fahrer des Tages
25,00Ø Startplatz
29,83Ø Qualifying

Biografie

Leo Kinnunen wurde am 5. August 1943 in Tampere geboren und starb am 26. Juli 2017. Er begann seine Laufbahn auf Motorrädern und wechselte in den frühen 1960er Jahren auf vier Räder. Er fuhr Rallyes, Autocross und Eisrennen, wurde Zweiter der finnischen Rallye-Meisterschaft und trat 1967 und 1968 in der finnischen Formel 3 an. 1969 gewann er den Nordic Challenge Cup, den Vorläufer der Interserie.

Nach einem Test mit dem Porsche 917 verpflichtete ihn das Team JWA für die Sportwagen-Weltmeisterschaft 1970. Zusammen mit Pedro Rodríguez gewann er Rennen in Daytona, Brands Hatch, Monza und Watkins Glen. Bei der Targa Florio 1970 fuhr er im Porsche 908/03, weil Rodríguez erkrankt war, eine Runde in 33:36 Minuten. Es ist die schnellste Runde, die je auf dem sizilianischen Straßenkurs gefahren wurde. Anschließend fuhr er für das finnische AAW Racing Team einen Porsche 917 und wurde 1971, 1972 und 1973 Interserie-Meister. 1973 belegte er außerdem bei der 1000-Seen-Rallye den dritten Platz.

1974 wurde Kinnunen der erste finnische Formel-1-Fahrer. Er trat mit einem Surtees TS16 unter dem Namen AAW Racing Team an. Von sechs Meldungen führte nur eine zum Start. Beim ersten Rennen des Teams in Nivelles scheiterte er an der Qualifikation. In Schweden wurde er im Qualifying 25. und durfte per Ausnahme starten, obwohl sonst nur 24 Fahrer zugelassen waren. Nach acht Runden schied er mit einem Zündkerzenproblem aus. In Frankreich, Großbritannien, Italien und Österreich qualifizierte er sich nicht, danach zog sich das Team aus der Formel 1 zurück. Er war der letzte Fahrer, der in der Formel 1 mit offenem Helm fuhr.

In der Sportwagen-WM fuhr er 1975 für Martini Racing einen Porsche 908 Turbo und wurde mit Herbert Müller Dritter auf dem Nürburgring. 1976 erreichte er mit Egon Evertz im Porsche 934 Turbo Rang zwei in Watkins Glen. 1977 beendete er seine Rundstreckenkarriere. 1979 gewann er noch die Arctic Rally.

Quelle: Wikipedia, „Leo Kinnunen“. Text unter CC BY-SA 4.0.

Quoten

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Saison für Saison

Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.

Gelb: Saison mit WM-Titel.

Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.

Leo Kinnunen: Statistik | Hotlap Delta