Biografie
Lance Macklin wurde am 2. September 1919 in Kensington geboren. Sein Vater Noel Macklin gründete die Automarken Invicta und Railton. Macklin besuchte das Eton College und meldete sich 1939 freiwillig zur Royal Navy, wo er an Motorkanonenbooten arbeitete. Nach dem Krieg wurde er Rennfahrer. Beim Grand Prix des Frontières 1948 machte er auf sich aufmerksam und kam danach zu Aston Martin. Bei den 24 Stunden von Spa fuhr er ebenfalls und wurde Fünfter.
1950 erreichte er in Le Mans gemeinsam mit George Abecassis, dem Besitzer von HWM, den fünften Platz. Ein Jahr später wurde er dort mit Aston Martin Gesamtdritter. Abecassis holte ihn zu HWM, und 1952 gewann Macklin mit dem Team die BRDC International Trophy.
Im Mai 1952 gab er mit HWM sein Debüt in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Bis 1954 blieb er bei dem kleinen Team, das gegen die Werksmannschaften nicht konkurrenzfähig war. 1952 startete er in fünf, 1953 in allen sechs Rennen und 1954 in einem. 1955 fuhr er für Maserati und kam in einem von zwei gemeldeten Rennen an den Start. Insgesamt standen 15 Meldungen und 13 Starts zu Buche, ohne Podiumsplatzierung.
Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955 war Macklin in den Unfall verwickelt, bei dem Pierre Levegh und 83 Zuschauer ums Leben kamen. Er blieb unverletzt, das Ereignis belastete ihn aber stark. Bei der Tourist Trophy in Dundrod verunfallte er danach selbst, als er einem Unfall auswich, bei dem Jim Mayers und William T. Smith starben. Kurz darauf beendete Macklin seine Rennfahrerkarriere. Er starb am 29. August 2002 in Tenterden.
Quelle: Wikipedia, „Lance Macklin“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.