Biografie
Ken Wharton wurde am 21. März 1916 in Smethwick geboren. Der Brite war im Motorsport vielseitig unterwegs: Er fuhr Trials, Bergrennen und Rallyes sowie Sportwagen- und Einsitzerrennen. In der neuen 500-ccm-Formel trat er mit einem eigenen Spezialfahrzeug an, später erwarb er einen Cooper.
In der Formel-1-Weltmeisterschaft debütierte er 1952 beim Großen Preis der Schweiz, der nach Formel-2-Reglement ausgetragen wurde. Er startete von Platz 13 und kam als Vierter ins Ziel. Die Saison 1952 bestritt er mit Cooper und Frazer-Nash und schloss sie auf Rang 13 der WM ab. 1953 fuhr er einen Cooper, 1954 einen Maserati und 1955 einen Vanwall. Insgesamt kam er auf 15 Starts.
Neben der Weltmeisterschaft sammelte er Titel und Siege in anderen Disziplinen. Von 1951 bis 1954 gewann er viermal in Folge die britische Bergmeisterschaft, außerdem wurde er britischer Trials-Meister. Mit ERA siegte er 1954, 1955 und 1956 bei den Brighton Speed Trials, mit Ford 1949, 1950 und 1952 bei der Tulpenrallye. Am 4. Juli 1954 gewann er gemeinsam mit Peter Whitehead im Jaguar D-Type die 12 Stunden von Reims.
Am 12. Januar 1957 starb Wharton nach einem Unfall in seinem Ferrari Monza bei einem Sportwagenrennen auf dem Ardmore Circuit in Auckland, Neuseeland.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1955
WHA : SCHStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.