Biografie
Karun Chandhok wurde 1984 in Madras, dem heutigen Chennai, geboren. 2000 wurde er indischer Meister in der Formel Maruti, 2001 gewann er die Meisterschaft der Formel 2000 Asia. Ab 2002 fuhr er für T-Sport in der britischen Formel 3: 2002 wurde er Sechster der National Class, 2003 Dritter, 2004 stieg er in die Hauptklasse auf und beendete die Saison auf Rang 14. 2006 gewann er die erste Meisterschaft der Formel V6 Asia by Renault mit sieben Siegen aus zwölf Rennen.
2007 wechselte Chandhok in die GP2-Serie zu Durango und gewann in Spa-Francorchamps ein Sprintrennen. Im November absolvierte er zwei Testtage für Red Bull Racing in Barcelona. 2008 fuhr er für iSport an der Seite von Bruno Senna, gewann ein Rennen und wurde Zehnter der Gesamtwertung. 2009 startete er für Ocean Racing Technology, sein bestes Ergebnis war ein dritter Platz in Silverstone.
2010 kam er als Teamkollege von Senna zu HRT und war nach Narain Karthikeyan der zweite indische Fahrer in der Formel 1. Sein Debüt in Bahrain endete nach einer Runde mit einem Unfall. In Australien wurde er Vierzehnter, das erste klassifizierte Ergebnis des Teams. Nach zehn Rennen ersetzte ihn ab dem Großen Preis von Deutschland Sakon Yamamoto. Chandhok schloss die Saison auf Platz 22 der Weltmeisterschaft ab. 2011 war er Ersatzfahrer bei Team Lotus und fuhr in Australien im freien Training. In Deutschland ersetzte er Jarno Trulli und wurde Zwanzigster und Letzter. Das war sein elfter und letzter Start in der Formel 1.
Nach der Formel 1 fuhr er 2012 in der Langstrecken-WM für JRM Racing mit David Brabham und Peter Dumbreck und wurde in Le Mans Gesamtsechster. 2013 startete er in der FIA GT Series für Seyffarth, 2014/15 in der ersten Formel-E-Saison für Mahindra Racing. Für britische Sender arbeitet er als Analyst, Co-Kommentator und Boxengassen-Reporter, seit 2019 im Team der Live-Übertragungen von Sky Sports F1.
Quelle: Wikipedia, „Karun Chandhok“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.