Biografie
Johnny Thomson wurde am 9. April 1922 in Lowell in den USA geboren. 1938 begann er auf einer Bahn in seiner Heimatstadt mit Rennen in Midget-Cars, zunächst in einem selbst gebauten Wagen mit V8-Motor. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er seine Laufbahn fort und gewann 1948 die UCOA-Meisterschaft von Neuengland, 1949 folgte sein zweiter UCOA-Titel. 1952 wurde er Meister der AAA-Eastern-Division bei den Midgets, 1954 gewann er den Titel der Eastern AAA in den Sprint Cars, damals Big Cars genannt.
Zwischen 1953 und 1960 startete er achtmal in der Fahrer-Weltmeisterschaft, jeweils beim Indianapolis 500, das von 1950 bis 1960 zur WM zählte. Er fuhr dabei unter anderem für Kuzma (1955 bis 1957), Kurtis Kraft (1953 und 1958) und Lesovsky (1959 und 1960). 1959 stand er beim Indy 500 auf der Pole-Position und wurde Dritter, sein einziges Podium. In der Gesamtwertung belegte er in diesem Jahr Platz 12. In den Champ Cars hatte er 1955 auf der Milwaukee Mile seinen ersten Sieg gefeiert.
Neben dem Indy 500 fuhr Thomson weiter Champ Cars und Sprint Cars. 1958 gewann er die Meisterschaft der USAC-Eastern-Division in den Sprint Cars. Am 24. September 1960 verunglückte er bei einem Sprint-Car-Rennen auf dem Gelände der Allentown Fair in Pennsylvania und starb wenige Stunden später im Alter von 38 Jahren. 1996 wurde er in die National Sprint Car Hall of Fame aufgenommen, 1997 in die National Midget Auto Racing Hall of Fame.
Quelle: Wikipedia, „Johnny Thomson“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
1959: Siege 0 · Podien 1 · Starts 1
In dieser Saison kein Sieg.
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.