Biografie
John Fitch wurde 1917 in Indianapolis geboren. Sein Stiefvater war leitender Angestellter bei Stutz, so kam er früh mit Autos und Rennen in Berührung. Er studierte Bauingenieurwesen an der Lehigh University und flog im Zweiten Weltkrieg als Pilot des US Army Air Corps. Kurz vor Kriegsende wurde er abgeschossen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg fuhr er mit einem MG TC auf Strecken wie Bridgehampton, Thompson und Watkins Glen.
Der Rennsport-Enthusiast Briggs Cunningham wurde auf ihn aufmerksam. 1951 gewann Fitch den Gran Premio de Eva Duarte Perón und startete für Cunningham beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Er wurde der erste Meister der SCCA National Sports Car Championship. 1952 fuhr er in Le Mans die schnellste Runde, schied aber spät im Rennen aus. 1953 gewann er zusammen mit Phil Walters auf einem Cunningham C4R die 12 Stunden von Sebring.
In der Formel-1-Weltmeisterschaft kam Fitch auf zwei Starts. 1953 trat er in Monza beim Großen Preis von Italien mit einem HWM an und kam nicht ins Ziel. 1955 wurde er im selben Rennen auf einem Maserati 250F Neunter. In diesem Jahr gehörte er auch zum Sportwagenteam von Mercedes-Benz mit Juan Manuel Fangio, Karl Kling und Stirling Moss. Bei der Mille Miglia gewann er die GT-Klasse und wurde Gesamtfünfter. Mit Moss siegte er in der RAC Tourist Trophy. In Le Mans teilte er sich 1955 das Auto mit Pierre Levegh, der bei dem schweren Unglück jenes Rennens ums Leben kam. Das Ereignis weckte Fitchs Interesse an der Sicherheit im Rennsport und im Straßenverkehr.
Nach der Saison 1955 leitete er zwei Jahre das Corvette-Rennteam von Chevrolet. 1960 gewann er mit Bob Grossman in Le Mans die GT-Klasse und wurde Gesamtachter. Er war Leiter des Lime Rock Park und entwickelte Sicherheitssysteme, darunter die nach ihm benannte Aufprallschutzbarriere und eine Fahrerkapsel. 1998 erhielt er für seine Verdienste um die Verkehrssicherheit den Kenneth Stonex Award. Fitch starb 2012.
Quelle: Wikipedia, „John Fitch (racing driver)“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.