Joachim
Winkelhock
Biografie
Joachim Winkelhock stammt aus Waiblingen und begann 1979 im Markenpokal Renault 5 Cup. 1986 gewann er den Porsche Carrera Cup Deutschland. 1988 holte er im Alter von 28 Jahren die Titel in der Deutschen Formel 3 und im Formel-3-Europapokal. Sein Bruder Manfred war ebenfalls Rennfahrer, ebenso Neffe Markus.
1989 wechselte er in die Formel 1 zum französischen Team AGS, wo Gabriele Tarquini sein Teamkollege war. Winkelhock wurde siebenmal gemeldet, scheiterte aber jedes Mal in der Vorqualifikation und blieb ohne Start in einem WM-Lauf. Im Verlauf der Saison wurde er durch Yannick Dalmas ersetzt.
Danach fuhr er für BMW in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft, zunächst für Bigazzi, dann für Schnitzer. In drei Jahren gewann er dort drei Rennen und belegte die Plätze sechs, sieben und acht in der Endwertung. 1990 und 1991 siegte er mit BMW und Schnitzer beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
1993 folgte mit Schnitzer der Wechsel in die British Touring Car Championship. Gemeinsam mit Steve Soper gewann er sieben der ersten acht Läufe, vier davon Winkelhock. In der zweiten Saisonhälfte kam nur noch ein Sieg hinzu, dennoch wurde er Meister. 1994 gewann er die Asia-Pacific Touring Car Championship, 1995 den deutschen Super Tourenwagen Cup. Im selben Jahr siegte er bei den 24 Stunden von Spa, außerdem 1994 und 1998 im Tourenwagenrennen des Macau Grand Prix. 1999 gewann er mit dem BMW V12 LMR von Schnitzer die 24 Stunden von Le Mans.
2000 wechselte er zu Opel in die neu aufgelegte DTM, gewann am Norisring und wurde Fünfter der Gesamtwertung. Nach einer Saison 2003 mit nur einem Punkt beendete er mit 43 Jahren seine Karriere.
Quelle: Wikipedia, „Joachim Winkelhock“. Text unter CC BY-SA 4.0.
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Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.