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Hotlap Delta
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WM-Stand
WilliamsFRA · Jahrgang 1948

Jean-Louis
Schlesser

Rennen von 1988 bis 1988

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284Kilometer
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0Fahrer des Tages
11,00Ø Zielplatzaus 1 gewerteten Rennen
22,00Ø Startplatz
25,50Ø Qualifying

Biografie

Jean-Louis Schlesser wurde am 12. September 1948 in Nancy geboren und wuchs in Marokko auf. Zum Studium und für den Wehrdienst kehrte er nach Frankreich zurück. Anfang der 1970er Jahre besuchte er die Rennfahrerschule in Le Mans und startete zunächst bei zahlreichen Rallyes. 1976 stieg er in die Formel 3 ein und wechselte sechs Jahre lang zwischen der französischen und der europäischen Serie. 1978 teilte er sich den französischen Titel mit Alain Prost. Ab 1977 fuhr er auch Sportwagen und wurde 1981 bei seinem ersten Versuch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit Philippe Streiff und Jacky Haran Zweiter. 1982 wechselte er in die Formel 2, blieb dort aber ohne Erfolg.

Schlesser, ein Neffe des Formel-1-Fahrers Jo Schlesser, arbeitete als Testfahrer für Williams. 1983 fuhr er für RAM. Sein erstes Formel-1-Rennen war das Race of Champions in Brands Hatch, das nicht zur Weltmeisterschaft zählte. Er ging dort als Letzter der 13 Teilnehmer ins Rennen und wurde Sechster. Beim Großen Preis von Frankreich auf dem Circuit Paul Ricard war er eine Woche später im Qualifying das langsamste von 29 Autos und verpasste den Start. Danach blieb er fünf Jahre ohne Formel-1-Rennen, testete aber weiter für Williams.

1988 sprang er beim Großen Preis von Italien in Monza für Nigel Mansell bei Williams ein. Er qualifizierte sich als 22. und gab damit einen Tag vor seinem 40. Geburtstag sein Grand-Prix-Debüt. Es blieb sein einziger WM-Start. Im Rennen arbeitete er sich bis auf Platz 11 vor, während Ayrton Senna im McLaren die Spitze hielt. Drei Runden vor Schluss wollte Senna ihn überrunden. In der Rettifilo-Schikane berührten sich die beiden Autos. Der McLaren drehte sich und blieb auf einem Randstein hängen. Die Ferrari von Gerhard Berger und Michele Alboreto erzielten daraufhin vor heimischem Publikum einen Doppelsieg, weniger als einen Monat nach dem Tod von Enzo Ferrari. Der Zusammenstoß verhinderte, dass McLaren alle 16 Rennen der Saison 1988 gewann.

Außerhalb der Formel 1 gewann Schlesser 1985 die französische Tourenwagenmeisterschaft im TWR Rover Vitesse und fuhr für TWR Jaguar in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Ab 1988 war er für Sauber-Mercedes im Einsatz, wurde in der Sportwagen-WM Zweiter und gewann 1989 und 1990 den Titel, 1990 gemeinsam mit Mauro Baldi. 1991 fuhr er dort an der Seite von Michael Schumacher. Ab 1989 nahm er regelmäßig an der Rallye Dakar teil und baute ab 1992 eigene Buggys. Er gewann die Dakar 1999 und 2000 sowie von 1998 bis 2002 den FIA-Weltcup für Cross-Country-Rallyes. Außerdem gewann er jede Ausgabe der Africa Eco Race von 2009 bis 2014.

Quelle: Wikipedia, „Jean-Louis Schlesser“. Text unter CC BY-SA 4.0.

Quoten

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Saison für Saison

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Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.

Jean-Louis Schlesser: Statistik | Hotlap Delta