Biografie
Gianmaria Bruni wurde am 30. Mai 1981 in Rom geboren. Mit zehn Jahren gab er gegenüber der Leitung der Kartbahn La Pista d'Oro ein falsches Alter an, um Kartrennen fahren zu können, denn das Mindestalter lag bei zwölf. 1997 stieg er in die italienische Formel Renault Campus ein und gewann dort 1998 den Titel. 1999 folgte der Titel im Formel Renault Eurocup 2.0. In der britischen Formel 3 wurde er 2000 Fünfter und 2001 Vierter, in der Euro Formel 3000 2003 Dritter.
2003 fuhr Bruni Tests für Minardi, 2004 bestritt er für das Team seine einzige Formel-1-Saison. Er ging in allen 18 Rennen an den Start und beendete die Weltmeisterschaft auf Platz 25. 2005 wechselte er in die GP2-Serie. Für Coloni gewann er das erste Rennen in Barcelona und wurde in Monaco Zweiter. Später in der Saison fuhr er für Durango, startete in Spa-Francorchamps von der Pole-Position und wurde Zehnter der Gesamtwertung. 2006 gewann er für Trident Racing in Imola und auf dem Hockenheimring und wurde Siebter.
2007 wechselte Bruni in den GT-Sport und fuhr in der FIA-GT-Meisterschaft für AF Corse einen Ferrari. Mit Stéphane Ortelli wurde er Zweiter der GT2-Klasse. 2008 gewann er die FIA-GT-Meisterschaft sowie seine Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans. 2011 holte er mit Giancarlo Fisichella den Titel in der Klasse LM GTE Pro der Le Mans Series und gewann Petit Le Mans. 2012 gewann er mit Fisichella und Toni Vilander erneut die Klasse GTE-Pro in Le Mans und holte außerdem die International GT Open. 2013 und 2014 wurde er als Ferrari-Werksfahrer GT-Fahrerweltmeister der Langstrecken-WM, 2014 kam ein dritter Klassensieg in Le Mans dazu. 2018 fuhr er für Porsche in der Langstrecken-WM.
Quelle: Wikipedia, „Gianmaria Bruni“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2004
BRU : BAUStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.