Biografie
Gabriele Tarquini wurde am 2. März 1962 in Giulianova geboren. Mit 14 Jahren begann er 1976 mit dem Kartsport. Bereits 1985 fuhr er in der Formel 3000, in der er drei Saisons verbrachte. Sein bestes Ergebnis dort war ein zweiter Platz in Imola 1987.
In der Formel 1 debütierte er 1987 beim Großen Preis von San Marino in einem einmaligen Einsatz für Osella. 1988 fuhr er für Coloni. Wegen der neu eingeführten Vorqualifikation scheiterte er mehrfach, kam aber auf acht Starts. Sein achter Platz in Kanada blieb das beste Ergebnis des Teams. 1989 kam er nach dem Testunfall von Philippe Streiff vor der Saison ab dem zweiten Rennen zu AGS und lag in Monaco auf Rang vier, bis ein elektrischer Defekt ihn stoppte. Die Saison beendete er auf Platz 26 der WM. 1990 und 1991 blieb er bei AGS, gegen Ende von 1991 wechselte er zu Fondmetal. 1992 bestritt er 13 Rennen für Fondmetal, nach dem Großen Preis von Italien stellte das Team den Betrieb ein. 1995 sprang er beim Großen Preis von Europa für Tyrrell ein und wurde 14. Insgesamt kam er auf 38 Starts bei 78 Meldungen. Seine 40 gescheiterten Qualifikationsversuche sind Rekord, 25 davon in der Vorqualifikation.
Im Tourenwagensport gewann er 1994 für Alfa Romeo bei seinem ersten Versuch die British Touring Car Championship, 2003 die Tourenwagen-Europameisterschaft. 2009 wurde er mit SEAT im letzten Rennen in Macau Tourenwagen-Weltmeister und war mit 47 Jahren und 266 Tagen der älteste Weltmeister der FIA. 2018 gewann er mit Hyundai den WTCR-Titel. Beim Rennen in Italien 2021 kündigte er seinen Rücktritt vom Rennsport an. Später wurde er Sportdirektor von Genesis Magma Racing für die Langstrecken-Weltmeisterschaft 2026.
Quelle: Wikipedia, „Gabriele Tarquini“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.