Biografie
Eric van de Poele, geboren 1961 in Verviers, wurde in Belgien und im Benelux-Raum Meister in der Formel Ford und fuhr daneben auch Tourenwagen. 1987 gewann er die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft, ohne in dieser Saison ein Rennen zu gewinnen, und siegte im selben Jahr bei den 24 Stunden von Spa. In der Formel 3000 wurde er 1989 Vierter und 1990 mit drei Rennsiegen Vizemeister.
1991 fuhr er für Modena. Beim Großen Preis von San Marino qualifizierte er sich im dritten Anlauf und lag im Regen in der letzten Runde auf Platz fünf, ehe dem Auto der Sprit ausging. Er wurde Neunter. Bei 16 Meldungen blieb es sein einziger Start des Jahres. 1992 trat er für Brabham an und wurde beim Auftakt in Südafrika Dreizehnter, schaffte danach mit dem Auto aber keine Qualifikation mehr. Ab dem Großen Preis von Ungarn fuhr er für Fondmetal, schied dort nach einem Dreher aus, startete in Belgien von Platz 15 und wurde Zehnter. In Monza endete sein Rennen mit einem Kupplungsschaden. Danach hatte er kein Cockpit mehr. Insgesamt kam er auf 5 Starts bei 29 Meldungen. 1993 war er Testfahrer bei Tyrrell.
Im Sportwagensport gewann er 1995 und 1996 die 12 Stunden von Sebring und 1998 das Petit Le Mans. In Spa siegte er nach 1987 auch 1998, 2005, 2006 und 2008. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann er dreimal eine Klasse. 2008 fuhr er in der Rolex Sports Car Series.
Quelle: Wikipedia, „Eric van de Poele“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1992
VAN : HILStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.