Biografie
Eddie Sachs, mit vollem Namen Edward Julius Sachs Jr., wurde am 28. Mai 1927 in Allentown, Pennsylvania, geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der US-Marine. Als Rennfahrer war er in der USAC-Serie aktiv, gewann acht Rennen der USAC-Meisterschaft und holte 1958 den Titel der USAC Midwest Sprint Car Championship.
In der Formel-1-Weltmeisterschaft stand Sachs von 1957 bis 1960 viermal am Start, jeweils beim Indianapolis 500, das in diesen Jahren zur Fahrer-WM zählte. Er fuhr dabei einen Kuzma, 1960 einen Ewing. Punkte erzielte er nicht, doch 1960 stand er auf der Pole-Position. Insgesamt startete er von 1957 bis 1964 achtmal in Indianapolis und sicherte sich auch 1961 die Pole-Position. In jenem Jahr wurde er Zweiter: Drei Runden vor Schluss führte er das Rennen an, musste wegen eines Reifenproblems aber an die Box und überließ A. J. Foyt den Sieg.
Am 30. Mai 1964 kam Sachs beim Indianapolis 500 in der zweiten Runde bei einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen ums Leben, ebenso Dave MacDonald. Erstmals in seiner Geschichte wurde das Rennen wegen eines Unfalls unterbrochen. Für die folgenden Rennen schrieb die USAC weniger Kraftstoff an Bord und mindestens zwei Boxenstopps vor. 1999 wurde Sachs in die National Sprint Car Hall of Fame aufgenommen.
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Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.