Biografie
David Purley wurde am 26. Januar 1945 in Bognor Regis geboren. Er diente als Offizier im Parachute Regiment der britischen Armee und war mit seinem Bataillon in Aden im Einsatz, bevor er die Armee verließ, um Rennfahrer zu werden. Er startete unter anderem mit einem AC Cobra und einem Chevron und wechselte dann in die Formel 3, wo er zwischen 1970 und 1972 dreimal in Chimay gewann.
1973 debütierte er in Monaco in der Formel 1, mit einem March. Beim Grand Prix der Niederlande in jenem Jahr brach er sein eigenes Rennen ab, um dem verunglückten Roger Williamson zu helfen, dessen Auto auf dem Dach lag und brannte. Williamson kam dabei ums Leben. Für seinen Rettungsversuch wurde Purley mit der George Medal ausgezeichnet. 1974 war er für Token gemeldet, kam aber nicht zum Start. Danach fuhr er vor allem in der Formel 2 und in der Formel 5000, wo er 1976 in einem Chevron die britische Meisterschaft gewann.
1977 kehrte er mit einem eigenen LEC in die Formel 1 zurück, den Mike Pilbeam konstruiert hatte. Beim Training zum Großen Preis von Großbritannien hatte er einen schweren Unfall. Nach seiner Genesung fuhr er nur noch in der britischen Aurora-AFX-Serie. Insgesamt kam er in der Weltmeisterschaft auf sieben Starts und blieb ohne Punkte. Nach dem Ende seiner Rennkarriere widmete er sich dem Kunstflug. Am 2. Juli 1985 stürzte er mit seiner Pitts Special im Ärmelkanal vor Bognor Regis ab. 2017 wurde in Bognor Regis ein Denkmal für ihn errichtet.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.