David
Kennedy
Biografie
David Kennedy wurde am 15. Januar 1953 in Sligo in Irland geboren. Seine Laufbahn begann er Anfang der 1970er-Jahre auf dem Mondello Park. 1976 gewann er im Crossle die britische Formel-Ford-Meisterschaft des RAC sowie die Townsend-Thoresen-Formel-Ford-1600-Meisterschaft und war damit der erste Ire, der einen britischen Einsitzer-Titel holte. In der europäischen Formel Ford 1600 wurde er im selben Jahr knapp Zweiter. 1977 stieg er in die Formel 3 auf, doch das werksunterstützte March-Team löste sich früh im Jahr auf, und Kennedy wechselte zum kleinen Team Argo. 1978 beendete er die Serie auf Rang sechs und wechselte noch im selben Jahr in die britische Formel 1, wo er bei seinem Debüt in Snetterton in einem von Theodore Racing eingesetzten Wolf WR3 gewann. 1979 wurde er Vizemeister dieser Serie.
1980 kam er zu Shadow und wurde in sieben Rennen zur Formel-1-Weltmeisterschaft gemeldet, ohne in einem davon zu starten. Beim Großen Preis von Spanien 1980 qualifizierte sich Kennedy und fuhr das Rennen, dem später der WM-Status aberkannt wurde.
1981 bestritt er einen Teil der nordamerikanischen Can-Am-Saison mit einem Frissbee. Danach kehrte er nach Europa zurück und fuhr im Sportwagensport, zuletzt für das Werksteam Mazdaspeed, unter anderem in Le Mans, in Japan und in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. 1991 belegte er in Le Mans mit Stefan Johansson und Maurizio Sandro Sala den sechsten Gesamtrang. In diesem Jahr gewann Mazda das Rennen mit Johnny Herbert, Volker Weidler und Bertrand Gachot, einem Fahrerteam, das Kennedy zusammengestellt hatte. 1994 beendete er seine aktive Laufbahn und arbeitete fortan als Fahrermanager. Von 1995 bis 2003 war er für RTÉ als Co-Kommentator der Formel 1 an der Seite von Peter Collins tätig, von 2004 bis 2009 arbeitete er als Formel-1-Analyst für Setanta Sports.
Quelle: Wikipedia, „David Kennedy (racing driver)“. Text unter CC BY-SA 4.0.
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Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.