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Hotlap Delta
R19 Mexico City · --:--:--
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WM-Stand
ITA · Jahrgang 1935

Carlo
Facetti

0Starts
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0Pole-Positions
0Schnellste Runden
0Titel
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0Kilometer
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27,00Ø Qualifying

Biografie

Carlo Giovanni Facetti wurde am 26. Juni 1935 in Cormano in der Lombardei geboren. Sein Vater Piero war Mechaniker und Rennfahrer und wurde 1947 Vierter bei der Mille Miglia, auch Facettis Brüder fuhren später Rennen. Er selbst startete 1953 beim Giro di Calabria in einem Fiat 8V. Um 1960 baute und fuhr er Formel-Junior-Wagen mit Lancia-Appia-Motoren. 1963 wechselte er in den Tourenwagensport und trat für das Lancia-Werksteam HF Squadra Corse in der ersten Tourenwagen-Europa-Challenge an. In Budapest gewann er gemeinsam mit Luigi Cabella sein erstes großes internationales Rennen. 1964 fuhr er die argentinische Temporada-Serie der Formel Junior, bester Platz war ein fünfter Rang in Buenos Aires. 1965 wurde er in der italienischen Meisterschaft Zweiter.

Ab 1969 arbeitete Facetti für Autodelta, die Rennabteilung von Alfa Romeo. Er half bei der Entwicklung der Sportwagen und fuhr in der Tourenwagen-Europameisterschaft. Zweimal wurde er Dritter bei den 24 Stunden von Spa. 1974 stand er mit Andrea de Adamich viermal auf dem Podium der Sportwagen-Weltmeisterschaft, am besten als Zweiter beim 1000-km-Rennen auf dem Österreichring. Im selben Jahr meldete ihn die Scuderia Finotto zum Großen Preis von Italien in Monza. Mit einem Brabham BT42 scheiterte er an der Qualifikation und kam damit zu keinem Start in der Formel 1.

Nach seinem Abschied von Autodelta entwickelte er Motoren für den Lancia Stratos und fuhr für Lancia. Mit der Silhouette-Version des Stratos gewann er den Giro d'Italia. 1977 kehrte er mit Martino Finotto in die Tourenwagen-Europameisterschaft zurück, wurde Zweiter in der Gesamtwertung und 1978 Vierter. 1979 wurde das Duo mit einem BMW CSL nach dem Sieg in der RAC Tourist Trophy in Silverstone Tourenwagen-Europameister.

In den 1980er Jahren baute Facetti gemeinsam mit Finotto den Carma FF auf Basis des Ferrari 308 GTB. Für die Alba-Prototypen der Gruppe C Junior entwickelte und baute er die Motoren. 1983 gewannen Facetti und Finotto mit dem Alba regelmäßig ihre Klasse und trugen so dazu bei, dass Alba den Group-C-Junior-Cup holte. 1986 bereitete er Ferrari-Motoren für die IMSA-Klasse Camel Lights vor. 1988 saß er zum letzten Mal in einem Alba, danach zog er sich aus dem internationalen Rennsport zurück. 1995 wurde er bei einem Lauf zur Coppa GT Special in Mugello mit einem Ferrari F355 noch einmal Vierter.

Quelle: Wikipedia, „Carlo Facetti“. Text unter CC BY-SA 4.0.

Für diesen Fahrer gibt es keine Rennstarts.

Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.