Carel
Godin de Beaufort
Rennen von 1957 bis 1964
Mit anderem Fahrer vergleichenBiografie
Carel Godin de Beaufort wurde am 10. April 1934 in Maarsbergen in den Niederlanden geboren und stammte aus einer adligen Familie. Er fuhr als Privatfahrer und setzte seine Autos in der niederländischen Rennfarbe Orange unter dem Namen Ecurie Maarsbergen ein, benannt nach seinem Landgut. 1956 debütierte er bei den 24 Stunden von Le Mans an der Seite von Wolfgang Seidel. 1957 gewann er dort seine Klasse, 1958 wurde er Gesamtfünfter. Bei vier weiteren Teilnahmen zwischen 1959 und 1963 schied er jeweils aus.
Sein Debüt in der Formel-1-Weltmeisterschaft gab er 1957 beim Großen Preis von Deutschland in einem Porsche RS550. 1958 folgten die Großen Preise der Niederlande und Deutschlands. In den Jahren 1959 und 1960 ging er nur selten an den Start, 1959 mit Maserati und Porsche, 1960 mit Cooper. 1961 bestritt er sechs Rennen mit seinem Porsche 718.
1962 holte er mit zwei sechsten Plätzen in den Niederlanden und in Frankreich seine ersten WM-Punkte und beendete die Saison auf Rang 17. 1963 wiederholte er das Ergebnis in Belgien und in den USA und wurde WM-Vierzehnter. Er war der erste niederländische Fahrer, der in der Formel-1-WM Punkte erzielte. 1963 stand er außerdem bei drei Rennen ohne WM-Status in Syrakus, Rom und Österreich auf dem Podium. Insgesamt kam er auf 28 Starts in der Weltmeisterschaft, ohne Sieg und ohne WM-Podium.
Am 2. August 1964 starb Godin de Beaufort nach einem Unfall im Training zum Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring.
Quelle: Wikipedia, „Carel Godin de Beaufort“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.