Biografie
Cal Niday wurde am 29. April 1914 in Turlock, Kalifornien, geboren. Nach einem Motorradunfall in jungen Jahren trug er eine Beinprothese, fuhr aber trotzdem Rennen. Zum Automobilrennsport kam er als Helfer des Midget-Fahrers Duane Carter und wurde bald selbst in Südkalifornien als Midget-Pilot bekannt. In Australien, wo diese Fahrzeuge Speedcars hießen, gewann er 1947 und 1948 die Saisonmeisterschaft und 1948 den Australian Speedcar Grand Prix in Sydney.
Das Indianapolis 500 zählte von 1950 bis 1960 zur Fahrer-Weltmeisterschaft. Niday startete dort von 1953 bis 1955 dreimal, ohne WM-Punkte zu holen. 1953 fuhr er einen Kurtis Kraft, startete von Platz 30 und fiel nach 30 Runden mit einem Defekt am Magnetzünder aus. 1954 startete er im Stevens von Platz 13 und kam nach allen 200 Runden als Zehnter ins Ziel. 1955 startete er im Kurtis Kraft-Offenhauser von Platz 9. Etwa in Runde 170 bekam die Vorderachse einen Riss, das Auto schlug in der vierten Kurve in die Mauer und geriet in Brand. Niday trug dabei als erster Fahrer in Indianapolis einen Helm der Marke Bell und führte es auf den Helm zurück, dass seine Kopfverletzungen weniger schwer ausfielen.
Nach seiner Genesung zog er 1957 nach Hawaii, wo er bis 1970 Rennwagen baute und fuhr. Später startete er in Vintage-Rennen mit Sprint- und Midget-Cars, und 1986 und 1987 war er Präsident der Western Racing Association. Am 14. Februar 1988 starb Niday im Alter von 73 Jahren nach einem Unfall mit seinem Midget bei einer Vintage-Veranstaltung auf dem Willow Springs International Raceway in Kalifornien.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.