Biografie
Alan Stacey wurde am 29. August 1933 in Broomfield geboren. Seine Verbindung zu Lotus begann damit, dass er einen Bausatz des Lotus Mk VI zusammenbaute und mit dem Wagen Rennen fuhr. Später baute er einen Lotus Eleven, mit dem er unter dem Dach von Team Lotus in Le Mans antrat. 1957 startete er dort gemeinsam mit Peter Ashdown, das Duo kam nicht ins Ziel. Im Juli 1959 gewann er in Aintree ein Sportwagenrennen im Lotus XV-Climax. Außerdem arbeitete er an der Entwicklung der Lotus-Grand-Prix-Wagen mit, darunter der Lotus 16 und der Lotus 18.
Sein Formel-1-Debüt gab er 1958 für Team Lotus beim Großen Preis von Großbritannien. Es folgten zwei Starts 1959 und vier 1960, als er zum Stammfahrer aufrückte. Insgesamt kam er auf sieben WM-Starts ohne Punkte. Er fuhr mit einer Prothese am rechten Unterschenkel, deshalb saß in seinem Auto ein Motorrad-Gasgriff am Schalthebel. Beim Großen Preis der Niederlande 1960 lag er den Großteil des Rennens auf dem dritten Platz, bis ein Getriebeschaden ihn in Runde 57 stoppte.
Am 19. Juni 1960 verunglückte Stacey beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps in Runde 25 tödlich. Er lag zu diesem Zeitpunkt auf dem sechsten Platz.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1960
STA : IREStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.