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Hotlap Delta
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WM-Stand
FittipaldiBRA · Jahrgang 1943

Wilson
Fittipaldi

Rennen von 1972 bis 1975

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35Starts →
0Siege
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0Schnellste Runden
0Titel
3Punkte
1.439Gefahrene Runden
7.091Kilometer
0Grand Slams
0Fahrer des Tages
10,82Ø Zielplatzaus 17 gewerteten Rennen
17,49Ø Startplatz
18,08Ø Qualifying

Biografie

Wilson Fittipaldi Júnior wurde am 25. Dezember 1943 in São Paulo geboren. Sein Vater arbeitete als Motorsportjournalist und Radiokommentator, sein jüngerer Bruder Emerson wurde zweimaliger Formel-1-Weltmeister. In den 1960er-Jahren fuhr er Karts, die er gemeinsam mit Emerson gebaut hatte, danach Formel Vee. 1970 trat er in der britischen Formel 3 an und gewann einen Lauf der BARC-Meisterschaft in Silverstone. 1971 folgte die Formel-2-Europameisterschaft im Team Bardahl-Fittipaldi an der Seite seines Bruders, mit einem Podium in Hockenheim.

1972 kam er zu Brabham. Beim Großen Preis von Brasilien, der nicht zur Weltmeisterschaft zählte, stand er auf dem Podium. In der WM startete er 1972 und 1973 zusammen 25 Mal für Brabham. 1973 holte er mit Platz sechs in Buenos Aires und Platz fünf auf dem Nürburgring seine drei WM-Punkte und wurde Sechzehnter der Gesamtwertung. Seine besten Qualifying-Ergebnisse waren Rang neun in Monaco und Rang zehn in Mosport. In Argentinien und in Deutschland punktete auch Emerson im selben Rennen. Die beiden waren die ersten Brüder, die im selben Grand Prix antraten und im selben Rennen Punkte holten.

Anfang 1974 pausierte Wilson und baute ein brasilianisches Formel-1-Team auf. 1975 war er dessen einziger Fahrer. Er war für 13 Rennen gemeldet, verfehlte mehrfach die Qualifikation und startete zehnmal. Seine beste Platzierung in dieser Saison war Rang zehn in Watkins Glen. Ab 1976 leitete er nur noch das Team, zu dem Emerson von McLaren wechselte. Das Team bestand bis 1982. Insgesamt ging Wilson in 35 WM-Rennen der Formel 1 an den Start.

Später fuhr er in der brasilianischen Stock-Car-Meisterschaft und gewann dort mehrere Läufe. 1994 und 1995 siegte er für Porsche bei den Mil Milhas, die sein Vater gegründet hatte, 1994 mit seinem Sohn Christian im selben Auto. Christian gab 1992 sein Formel-1-Debüt und holte beim Großen Preis von Japan seinen ersten Punkt. Damit waren Wilson und Christian das erste Vater-Sohn-Paar, das in der Formel 1 punktete. Im Jahr 2000 war Wilson Gastfahrer bei einem Lauf des FIA European Truck Racing Cup auf dem Nürburgring, 2008 startete er mit Emerson in der brasilianischen GT3-Meisterschaft. Er starb am 23. Februar 2024 in São Paulo.

Quelle: Wikipedia, „Wilson Fittipaldi Júnior“. Text unter CC BY-SA 4.0.

Quoten

Siegquote0 von 35 Starts
Podiumsquote0 von 35 Starts
Polequote0 von 35 Starts
Quote schnellste Runden0 von 35 Starts

Saison für Saison

Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.

Gelb: Saison mit WM-Titel.

Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.

Wilson Fittipaldi: Statistik | Hotlap Delta