Vincenzo
Sospiri
Biografie
Vincenzo Sospiri wurde 1966 in Forlì geboren und begann 1981 mit dem Kartsport. Er gewann mehrere italienische und europäische Titel und 1987 die Kart-Weltmeisterschaft der 100-cm³-Klasse. Es folgten die Formel Ford, wo er 1988 das Formula Ford Festival gewann, und die Formel 3000. 1995 wurde er dort mit dem Team Super Nova Meister, mit drei Siegen und vor seinem Teamkollegen Ricardo Rosset.
In der Formel 1 testete Sospiri zunächst für Simtek und war Testfahrer bei Benetton. 1997 erhielt er ein Cockpit bei Lola. Beim ersten Rennen verfehlten er und Rosset die Qualifikation deutlich, weil sie außerhalb der 107-Prozent-Marke blieben. Vor dem zweiten Rennen in Brasilien wurde das Team zurückgezogen. Damit blieb es bei einer Meldung ohne Start.
Danach fuhr Sospiri Rennen in den USA. Beim Indianapolis 500 1997 startete er für Scandia von Platz drei und wurde Siebzehnter, später in der Saison belegte er in New Hampshire den zweiten Platz. 1998 fuhr er die letzten vier Rennen für das Team von Dan Gurney. Im Sportwagen gewann er 1998 und 1999 mit einem Ferrari 333 SP den Sports Racing World Cup, 1999 ging er in Le Mans für Toyota an den Start. 2001 beendete er seine Rennfahrerkarriere und arbeitet als Teammanager bei Vincenzo Sospiri Racing. Michael Schumacher nannte ihn als Vorbild aus seiner Kartzeit.
Quelle: Wikipedia, „Vincenzo Sospiri“. Text unter CC BY-SA 4.0.
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Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.