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Hotlap Delta
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WM-Stand
AUS · Jahrgang 1981

Ryan
Briscoe

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0Pole-Positions
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Biografie

Ryan Briscoe wurde 1981 in Sydney geboren und begann 1993 mit dem Kartsport. Er gewann Meisterschaften in Australien, Nordamerika und Italien und wechselte 2000 in die Formel Renault. 2001 wurde er mit fünf Siegen italienischer Meister in dieser Klasse und belegte im Eurocup bei einem eingeschränkten Programm Rang vier.

2002 wurde er Testfahrer beim Toyota-Team, das in jenem Jahr in die Formel 1 einstieg. Nach sieben Rennen verließ er die Formel 3000 und beendete das Jahr in der Deutschen Formel 3. 2003 gewann er mit acht Siegen die Formel-3-Euroserie. Im letzten Drittel der Saison 2004 war er dritter Fahrer von Toyota und bewegte freitags bei Grands Prix das Testauto. Zu einem Start in der Formel-1-Weltmeisterschaft kam es nicht.

2005 wechselte er in die IndyCar Series zu Chip Ganassi Racing, holte in Sears Point die Pole-Position und wurde beim Indianapolis 500 Zehnter. Ein schwerer Unfall in Chicagoland im September erforderte eine mehrwöchige Genesung. Für 2006 ersetzte ihn Ganassi, doch er wurde bei Dreyer & Reinbold in Watkins Glen Dritter und bestritt die letzten beiden Rennen der Champ-Car-Saison. 2007 wurde er beim Indy 500 Fünfter und gewann mit dem Porsche RS Spyder von Penske in der American Le Mans Series drei Rennen.

Von 2008 bis 2012 fuhr er hauptsächlich für Penske. Seinen ersten IndyCar-Sieg holte er 2008 in Milwaukee, dazu kam ein Erfolg in Mid-Ohio. In Surfers Paradise gewann er als erster Australier das Heimrennen, das jedoch nicht zur Meisterschaft zählte. 2009 wurde er mit drei Siegen Gesamtdritter, nachdem er die Wertung lange angeführt hatte. 2012 gewann er in Sonoma und stand als erster Australier beim Indy 500 auf der Pole-Position.

Im Langstreckensport gewann er 2013 mit Level 5 Motorsports in Sebring die P2-Klasse, 2015 mit Corvette die GTLM-Klasse in Daytona und Sebring. Mit dem Ford GT von Ganassi wurde er 2016 und 2018 Zweiter der IMSA-Meisterschaft und gewann 2018 erneut seine Klasse in Daytona. 2020 siegte er mit Wayne Taylor Racing beim 24-Stunden-Rennen von Daytona und beim Petit Le Mans.

Quelle: Wikipedia, „Ryan Briscoe“. Text unter CC BY-SA 4.0.

Für diesen Fahrer gibt es keine Rennstarts.

Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.