Biografie
Roberto Mieres wurde am 3. Dezember 1924 in Mar del Plata in Argentinien geboren. Er betrieb mehrere Sportarten, darunter Rudern, Segeln, Rugby und Tennis, und begann im Motorsport in Argentinien mit einem MG. Später fuhr er einen Mercedes-Benz SSK und einen Bugatti, den zuvor Achille Varzi gefahren hatte. Mit diesem Wagen gewann er die argentinische Sportwagenmeisterschaft. Danach durfte er seine Landsleute Juan Manuel Fangio und José Froilán González nach Europa begleiten und wurde 1950 beim Circuit des Nations in Genf mit einem Maserati 4CLT/48 Vierter.
In die Formel 1 kam Mieres 1953 bei Gordini, wo er für den verletzten Jean Behra einsprang. Sein Debüt gab er beim Großen Preis der Niederlande und bestritt in dieser Saison drei Rennen. In Monza wurde er Sechster. Anfang 1954 belegte er beim Grand Prix von Buenos Aires den zweiten Platz. In den Jahren 1954 und 1955 fuhr er für Maserati und kam auf 8 beziehungsweise 6 Starts. 1954 belegte er in der Weltmeisterschaft Rang 11, 1955 Rang 8, seine beste Platzierung. Beim Großen Preis von Großbritannien 1954 in Silverstone wurde er Fünfter. Insgesamt startete er in 17 Rennen, ohne auf das Podium zu kommen.
Im Sportwagenbereich gewann er 1959 gemeinsam mit Anton Van Dorey die 1000 Kilometer von Daytona. Als seine Rennkarriere Ende der 1950er Jahre auslief, wandte er sich wieder dem Segeln zu und vertrat Argentinien bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom. In der Star-Klasse wurde er 17. und lag damit vor dem früheren Rennfahrer Prince Bira. Mieres starb am 26. Januar 2012 im Alter von 87 Jahren in Uruguay.
Quelle: Wikipedia, „Roberto Mieres“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1955
MIE : MUSStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.