Biografie
Masahiro Hasemi wurde 1945 in Tokio geboren. Mit 15 Jahren begann er mit Motocross, 1964 nahm ihn Nissan als Fahrer unter Vertrag. Er etablierte sich in Japan im Tourenwagen- und GT-Sport und meldete sich 1973 für zwei Läufe der British Saloon Car Championship. 1975 gewann er den Großen Preis von Japan, der damals nicht zur Weltmeisterschaft zählte.
Sein einziges Formel-1-Rennen bestritt er am 24. Oktober 1976 beim Großen Preis von Japan für Kojima. Im Training belegte er Platz zehn, nachdem ihn ein Fehler die Chance auf die Pole-Position gekostet hatte. Im Rennen sah er als Elfter das Ziel, sieben Runden hinter dem Sieger. Oft wird ihm die schnellste Rennrunde zugeschrieben, doch es handelte sich um einen Messfehler: Der Streckenbetreiber korrigierte sie wenige Tage später zugunsten von Jacques Laffite. Gemeinsam mit Noritake Takahara und Kazuyoshi Hoshino gehörte Hasemi zu den ersten Japanern, die einen Formel-1-Grand-Prix bestritten.
1980 gewann er die japanische Formel-2-Meisterschaft, in der Fuji Grand Champion Series holte er den Titel 1974 und 1980. Danach kehrte er zu Skyline-Rennwagen zurück. Die japanische Tourenwagen-Meisterschaft gewann er 1989, 1991 und 1992. Dazu kamen 1990 der Titel in der All Japan Sports Prototype Championship und 1992 der Sieg bei den 24 Stunden von Daytona. 2001 beendete er seine Laufbahn als Fahrer und ist Teambesitzer in der Super GT.
Quelle: Wikipedia, „Masahiro Hasemi“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.