Biografie
Lloyd Ruby wurde 1928 geboren und stammte aus Wichita Falls in Texas. Er fuhr von 1958 bis 1977 in der USAC-Championship-Car-Serie, bestritt dort 177 Rennen, gewann sieben davon und kam 88-mal unter die ersten Zehn. Das Indianapolis 500 fuhr er von 1960 bis 1977.
In der Formel-1-Weltmeisterschaft startete Ruby zweimal, ohne Punkte zu holen. 1960 trat er für Watson beim Indianapolis 500 an, das von 1950 bis 1960 zur Fahrer-WM zählte. 1961 folgte der Große Preis der USA im Lotus.
In Indianapolis blieb ihm der Sieg versagt. Seine beste Platzierung war ein dritter Rang 1964, 1968 kam er erneut unter die ersten Fünf. In fünf verschiedenen Jahren führte er das Rennen an, insgesamt 126 Runden, 1966 allein 68 Runden. 1969 lag er in aussichtsreicher Position, doch bei einem Boxenstopp fuhr er los, als der Tankstutzen noch steckte. Der Tank wurde beschädigt, und das Rennen war für ihn beendet.
Im Langstreckensport gewann Ruby 1965 und 1966 die 24 Stunden von Daytona, beide Male mit Ken Miles. 1966 siegten die beiden auch bei den 12 Stunden von Sebring und gewannen die Sportwagen-Weltmeisterschaft. 1967 fuhr er mit Denny Hulme einen Ford GT40 Mk IV in Le Mans. Er spielte in der Mitte der 1960er Jahre eine wichtige Rolle im GT40-Programm von Ford. 1991 wurde er in die Auto Racing Hall of Fame aufgenommen, 2015 in die Motorsports Hall of Fame of America. Ruby starb 2009 im Alter von 81 Jahren in Wichita Falls.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.