Biografie
Guy Edwards wurde am 30. Dezember 1942 in Macclesfield geboren. Er besuchte das Liverpool College und schloss 1964 sein Studium an der Durham University ab. Direkt danach ging er an die Rennschule in Brands Hatch, wo er Büroarbeiten übernahm und dafür Runden auf der Strecke fahren durfte. Mit einem Mini Cooper S sammelte er erste Wettbewerbserfahrung, später fuhr er einen Chevron B8 und stieg in die Formel 5000 ein.
In der Formel-1-Weltmeisterschaft wurde er 17-mal gemeldet und startete in 11 Rennen. 1974 fuhr er für Lola (10 Meldungen, 7 Starts), 1976 für Hesketh (6 Meldungen, 4 Starts) und 1977 stand er einmal für BRM in der Meldeliste, ohne zu starten. WM-Punkte holte er nicht. Beim Großen Preis von Deutschland 1976 half er zusammen mit Arturo Merzario, Brett Lunger und Harald Ertl, Niki Lauda aus dessen brennendem Auto zu befreien. Dafür erhielt er später die Queen's Gallantry Medal.
Von 1978 bis 1980 trat Edwards in der britischen Aurora-Formel-1-Meisterschaft an und gewann mehrere Rennen mit Chassis von March, Fittipaldi und Arrows. 1979 gelang ihm damit der einzige Rennsieg für ein Fittipaldi-Formel-1-Chassis. Sein Sohn Sean war ebenfalls Rennfahrer und kam 2013 bei einem Motorsportunfall in Australien ums Leben.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.