Biografie
Gerhard Mitter wurde am 30. August 1935 in Schönlinde (Krásná Lípa) in der damaligen Tschechoslowakei geboren. Seine Familie wurde von dort nach Leonberg bei Stuttgart vertrieben. Nach ersten Motorradrennen wechselte er in die Formel Junior und feierte dort 40 Siege. 1963 gewann er das Formel-Junior-Eifelrennen auf dem Nürburgring.
Im Juni 1963 debütierte er in der Formel 1. Bei seinem Heimrennen, dem Großen Preis von Deutschland 1963, holte er mit einem Porsche 718 drei WM-Punkte und belegte am Saisonende Platz 12 der Fahrerwertung. Von 1964 bis 1966 war er für Lotus gemeldet, 1967 für Brabham. Insgesamt kam er bei sieben Meldungen auf fünf Starts, im Jahr 1966 trat er nicht zu einem Rennen an.
Im Sportwagenrennsport und bei Bergrennen fuhr er für Porsche und gewann viele Rennen. Er siegte 1966 mit einem Porsche 907 in seiner Klasse bei den 24 Stunden von Daytona, war 1966 bis 1968 in der Europa-Bergmeisterschaft erfolgreich und gewann 1969 die Targa Florio mit einem Porsche 908, seinen letzten großen Sieg. Beim Großen Preis von Deutschland 1969 sollte er einen BMW 269 der Formel 2 fahren, die auf dem langen Nürburgring in einer eigenen Wertung mitlief. Mitter verunglückte am 1. August 1969 im Training am Schwedenkreuz tödlich.
Quelle: Wikipedia, „Gerhard Mitter“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.