Biografie
Bob Anderson wurde am 19. Mai 1931 in Hendon im Norden Londons geboren. 1953 begann er mit dem Motorradrennsport. 1956 gewann er die 500er-Klasse der North West 200 in Nordirland, 1957 die 350er-Klasse. 1958 wurde er beim Senior TT auf der Isle of Man Zweiter hinter John Surtees. Von 1958 bis 1960 fuhr er in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Ende 1960 verletzte er sich bei einem Rennen in Südafrika und wechselte mit 29 Jahren in den Automobilrennsport.
1961 fuhr er in Snetterton mit einem Lola ein Formel-Junior-Rennen, später startete er in dieser Klasse für Team Lotus, gewann in Montlhéry und wurde in Monaco Zweiter. 1963 startete er in der Formel 1 mit einem eigenen Lola Mk4 unter dem Namen DW Racing Enterprises, hinter dem nur er selbst und einige Mechaniker standen. Im selben Jahr gewann er den Grand Prix von Rom, ein Rennen außerhalb der Weltmeisterschaft. Von 1964 bis 1967 setzte er private Brabham ein. Sein bestes WM-Ergebnis war Rang drei beim Großen Preis von Österreich 1964, in jenem Jahr wurde er WM-Elfter. Insgesamt kam er auf 25 Starts bei 29 Meldungen. Für 1964 erhielt er die Von-Trips-Gedächtnistrophäe als erfolgreichster privater Teilnehmer. Er gehörte zu den letzten unabhängigen Privatfahrern in der Formel 1.
1967 verunglückte Anderson bei Testfahrten in Silverstone auf nasser Strecke. Er starb am 14. August 1967 im Northampton General Hospital.
Quelle: Wikipedia, „Bob Anderson (racing driver)“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1964: Siege 0 · Podien 1 · Starts 7
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.