Ayumu
Iwasa
Biografie
Ayumu Iwasa wurde am 22. September 2001 in Moriguchi in Japan geboren. Er begann 2005 mit dem Kartsport und fuhr ab 2014 nationale Rennen. 2017 bestritt er seine ersten Einsitzer-Rennen, unter anderem in der japanischen Formel 4. 2019 gewann er die Suzuka Racing School Single Seater Series und erhielt dadurch Unterstützung vom Honda Formula Dream Project. 2020 wurde er französischer Formel-4-Meister mit neun Siegen, fünf Pole-Positions und 15 Podestplätzen. Auch seine Eltern und sein Großvater fuhren Rennen.
2021 wurde Iwasa offiziell als Red-Bull-Junior bekanntgegeben. In der FIA-Formel-3-Meisterschaft fuhr er für Hitech Grand Prix, gewann in Ungarn nach einer Strafe gegen den auf der Strecke Erstplatzierten seinen ersten Sieg und wurde Gesamtzwölfter. 2022 stieg er mit DAMS in die Formel 2 auf. Er siegte in Paul Ricard und in Abu Dhabi, stand sechsmal auf dem Podium und wurde mit 141 Punkten Fünfter. Dafür erhielt er den Anthoine Hubert Award. 2023 blieb er bei DAMS, gewann drei Rennen, holte eine Pole-Position und beendete die Saison mit 165 Punkten als Vierter.
In der Formel 1 kam Iwasa bei Tests und in Freien Trainings zum Einsatz. Im November 2023 absolvierte er im AlphaTauri beim Test für junge Fahrer 96 Runden. 2024 fuhr er beim Großen Preis von Japan das erste Freie Training für RB anstelle von Daniel Ricciardo und ersetzte 2025 in Bahrain Max Verstappen bei Red Bull Racing im ersten Freien Training. Später kamen Einsätze für Racing Bulls in Mexiko-Stadt und Abu Dhabi hinzu. Zu einem Grand-Prix-Start kam es nicht. Für 2026 blieb er Test- und Ersatzfahrer von Racing Bulls.
Daneben wechselte Iwasa 2024 zu Team Mugen in die Super Formula. Er holte in Autopolis seine erste Pole-Position und wurde mit drei Podestplätzen und 63,5 Punkten Fünfter. 2025 gewann er die Meisterschaft.
Für diesen Fahrer gibt es keine Rennstarts.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.