In Zahlen
Unfall heißt: Ausfall im Rennen durch Unfall, Kollision oder Dreher. Starts ohne Nichtqualifikation, Nichtantritt und Ausschluss.Geschichte
Der Circuito de Madring ist eine Hybridstrecke rund um das Messegelände IFEMA in Madrid. Er nutzt öffentliche Straßen und nicht öffentliches Gelände und ist damit ein Stadtkurs. Das Gelände liegt nahe dem Flughafen Madrid-Barajas und ist mit der Linie 8 der Metro erreichbar. Entworfen wurde die Strecke von Studio Dromo. Der Name, eine Verbindung aus Madrid und "ring", wurde im März 2025 bekanntgegeben.
Die Strecke hat 22 Kurven und wird im Uhrzeigersinn befahren. Zu den Besonderheiten zählen La Monumental, eine überhöhte Kurve mit höchstens 13,5 Grad Neigung, zwei Tunnelabschnitte unter einer Hochstraße und ein steiles Gefälle zwischen den Kurven 7 und 9. Zwei Straight-Mode-Zonen liegen auf der Start-Ziel-Geraden und zwischen den Kurven 3 und 4. Der Kurs besteht aus schnellen Passagen wie der Valdebebas-Kurvenkombination und technischen Abschnitten wie dem "Bunker". Das Fahrerlager ist das erste überdachte der Formel 1. Die Strecke bietet zunächst Platz für 110.000 Zuschauer.
Seit 2026 trägt der Madring den Großen Preis von Spanien der Formel 1 aus. Er löst den Circuit de Barcelona-Catalunya ab, der das Rennen seit 1991 ausgetragen hatte. Das letzte Formel-1-Rennen in Madrid hatte 1981 auf dem Circuito del Jarama stattgefunden, rund 18 Kilometer weiter nördlich. Auch die Formel 2 und die Formel 3 fahren auf der Strecke. Das erste Formel-1-Rennen auf dem Madring, den Großen Preis von Spanien 2026, gewann Kimi Antonelli für Mercedes. Nach diesem Rennen bemängelten Fahrer, dass es wenige Überholmöglichkeiten gebe.
Momente
- 2026Der Große Preis von Spanien fand erstmals auf dem Madring statt und war das erste Formel-1-Rennen in Madrid seit 1981.
- 2026Kimi Antonelli gewann für Mercedes das erste Formel-1-Rennen auf dem Madring.
Strecke seit 2026
- 20265,416 km
Daten: F1DB von Marcel Overdijk, Lizenz CC BY 4.0.